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Interview mit Frau Dr. Holterhues

Wie würde die neue Lehrerin reagieren, wenn eine ganze Schulklasse vor ihrer Tür stehen würde?

 

Homepage: Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns Zeit genommen haben.

Frau Holterhues: Gerne.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Ich hatte viele Berufswünsche, aber mein größter Wunsch war es, Tierärztin zu werden, weil ich Pferde so gerne mochte. Als ich dann aber erfuhr, dass ich auch andere Tiere, wie Schweine oder Kühe behandeln müsste, habe ich es mir dann doch anders überlegt.

Warum haben Sie sich dann für diesen Beruf entschieden?

Weil ich schon in meiner Jugend viel mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet habe. Zum Beispiel habe ich an Gruppenleiter-Schulungen teilgenommen, oder auch in meinem Heimatort im Vorstand der Landjugend gearbeitet. Mir hat es immer Spaß gemacht, mit Jugendlichen zusammen etwas zu entwickeln und auch deren Entwicklung zu begleiten. Dadurch stand für mich relativ schnell fest, dass ich etwas mit Kindern und Jugendlichen machen möchte.

Also interessieren Sie sich auch sehr für Pädagogik?

Ja, total.

Welche Fächer unterrichten Sie?

Ich unterrichte Deutsch und Religion.

Und warum ausgerechnet diese beiden Fächer?

Deutsch hat mir in der Schule immer schon Spaß gemacht, ich habe mich auch sehr für Literatur interessiert. Also Deutsch war meine erste Wahl und dann habe ich überlegt, was dazu passt. Damals konnte ich mich zwischen Französisch und Religion entscheiden, aber da meine Kollegen mir davon abrieten, zwei Hauptfächer zu unterrichten, wählte ich Religion.

Würden Sie gerne ein weiteres Fach unterrichten?

In meiner Ausbildung habe ich eine Theater-Fortbildung absolviert und dementsprechend könnte ich mir auch vorstellen, dies zu unterrichten.

Waren Sie eine Musterschülerin?

(lacht) Nein eher nicht, aber darauf möchte ich jetzt nicht weiter eingehen.

Wie fördern Sie Ihre Schüler?

Auf der einen Seite ist es die fachliche Förderung, indem ich auf die Fortschritte der einzelnen Schüler eingehe. Und auf der anderen Seite die persönliche Förderung, indem ich Vertrauen zu ihnen aufbaue und ihnen das Gefühl gebe, mit mir über Probleme sprechen zu können.

An wie vielen Schulen haben Sie bereits unterrichtet?

An zwei anderen Schulen. Während des Studiums habe ich an einem katholisch-privaten Gymnasium als Religionslehrerin gearbeitet und mein Referendariat habe ich an einem sportlich orientierten Gymnasium absolviert.

In welche Gestalt eines Lehrers unserer Schule würden Sie gerne mal schlüpfen?

Irgendwie hat doch jeder den Wunsch, für einen Tag den Chef zu spielen. Jedoch denke ich, dass ich nach einem Tag mit so viel Verantwortung meinen Posten als normale Lehrkraft vermissen werde.

Herr Holterhues ist seit einem Jahr bei uns am HHG. Ist es einfach, mit dem Bruder zusammen zu arbeiten?

Mein Bruder und ich hatten schon immer ein gutes Verhältnis und da wir in der Jugendarbeit auch schon zusammen gearbeitet haben, macht es eigentlich keine Schwierigkeiten.

Wie würden Sie reagieren, wenn eine ganze Schulklasse unangemeldet bei Ihnen vor der Haustür stehen würde?

(lacht) Also ich habe zwar nicht viel Platz, aber spontan würde ich sagen: „Kommt hoch, trinkt einen Tee mit mir, aber dann geht auch wieder.“

 

Wir bedanken uns für das Interview.

 
 

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