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Gedächtnistraining mit Gregor Staub

Mit Assoziationen zum Erfolg

 

Am 10.12.2014 hatte unsere Schule Besuch von Herrn Staub.  Der Schweizer macht Gedächtnistraining  auf Basis der altgriechischen MNEMO-Technik, die mithilfe von Merkhilfen mit viel Spaß zum Erfolg führen soll und mit der man sich angeblich auch komplexe Dinge wie ganze Bücher merken kann. Die Wirksamkeit dieser Technik wurde sogar durch eine Studie bewiesen.                                                                       

Mit dem Gedächtnistraining will Staub Schülern helfen, stressfrei zu lernen und dabei sogar noch Spaß zu haben. Wir haben das Training, das normalerweise ca. 7.000 Euro kostet, kostenlos bekommen.                                                                                                                                                                    

Sein Vortrag begann damit, dass er erklärte, man könne keine zwei logischen Dinge gleichzeitig tun, man müsse sich also auf sein Ziel konzentrieren, wenn man lernt und dürfe sich nicht ablenken lassen. Außerdem müsse man von sich selbst überzeugt sein und an sich glauben. Am Anfang schienen die Schüler noch etwas skeptisch, aber fast alle meldeten sich, als Herr Staub fragte, wer die Methode ausprobieren würde, falls sie funktioniert.                                                               

Dann stellte Staub die Ergebnisse vor, und alle waren sofort ruhig und hörten zu.                   

Er meinte, man müsse in Gedanken einen Spickzettel haben, den man jederzeit abrufen könne. Dazu muss man sich Eselsbrücken bauen, an die man sich leicht erinnert.  Das probierten wir gleich aus: Staub versprach, allen in 15 Minuten 20 thailändische Wörter beizubringen.  Bei den meisten klappte das auch und viele waren überzeugt. Dann zeigte er eine Methode, um sich große Zahlen oder Telefonnummern zu merken, indem man jede Zahl von 1 bis 100 mit einem Bild besetzt und sich diese merkt. Schließlich stellte er noch einige Tricks und eine Geschichte mit Aha-Effekt vor, mit der man sich alle EU-Länder merken konnte.

Meine Meinung:

Ich finde, einige seiner Methoden können wirklich helfen, sich Dinge zu merken, aber bis man sich erst einmal die Merkhilfen erdacht hat, hat man schon viel mehr Zeit verbraucht, als wenn man sie einfach so gelernt hätte. Dafür haben sie den Vorteil, dass man sich viel länger daran erinnern kann, weil sie lustig sind. Viele Dinge habe ich auch Wochen später noch gewusst. Die Methoden können helfen, aber am Ende fanden viele, dass die CDs zu teuer sind und sie lieber so weiterlernen wie bisher. Dazu gehöre ich auch, denn ich könnte mir nie all die Eselsbrücken ausdenken, aber einiges werde ich auch ausprobieren.                                                                            

Man kann also zusammenfassend sagen: Wer Probleme hat mit dem Lernen, dem könnten diese Tricks wirklich helfen, aber ob man dafür so viel Geld ausgeben möchte, muss jeder selbst entscheiden.

 

Interview mit Gregor Staub

 
 

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