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Die Physiker

Rezension des S4 Theaterstückes

Die Physiker

Das Stück „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt wurde im Jahre 1662 veröffentlicht. Am 26. und 27. März wurde es von dem S4-Theaterkurs unter der Leitung von Herrn Thamm aufgeführt. In dem Stück geht es um drei Physiker, die in einer psychiatrischen Klinik leben. Der eine von ihnen behauptet Albert Einstein zu sein und der Zweite denkt angeblich, dass er Isaac Newton sei. Der dritte Physiker heißt Johann Wilhelm Möbius und gibt an, dass ihm der König Salomo erscheine. Eigentlich möchte er aber nur davon ablenken, dass er eine Formel entdeckt hat, mit der man die Welt vernichten kann. Newton und Einstein gehören Geheimdiensten an und wollen an Möbius‘ Aufzeichnungen, die allerdings schon vernichtet sind. Um ihre Tarnungen aufrecht zu erhalten, gehen sie über Leichen, so über die der Krankenschwestern, die ihrem Geheimnis zu nahe kommen. Dann schließen die drei Physiker einen Pakt, um die Formel geheimzuhalten. Doch die Chefärztin hat schon längst alles herausgefunden. Letztendlich ist sie die einzig Verrückte in diesem Stück. Denn sie glaubt wirklich, im Dienst des König Salomo zu handeln. Die drei Physiker werden weiterhin im Irrenhaus festgehalten und können sie nicht stoppen.

Ich finde, dass die Komödie sehr gut gespielt wurde. Es war sehr lebendig. Trotz eines einfachen Bühnenbildes und keiner aufwändigen Kleidung war alles sehr echt und wirkungsvoll. Besonders an dem Stück war, dass sich der Ort des Schauspiels nach der zwanzigminütigen Pause verändert hat. Am Anfang spielte alles auf der Bühne. Danach jedoch war der Ort des Geschehens in der Mitte der Pausenhalle, sodass das Bild, welches man sah, eher dreidimensional wirkte und nicht wie auf einer einfachen Leinwand. Obwohl es ein recht langes Stück war, lief alles reibungslos und alle hatten ihre Texte perfekt parat. Das Stück wurde auch lebendig durch die Einbindung der Umgebung in das Stück: Sow wurden zum Beispiel, als die Physiker eingesperrt wurden, alle Gardinen zugezogen und alle Türen verschlossen. 

Ich persönlich war sehr froh, dass es  nicht wirklich um Physik ging, sondern eher um die Verantwortung der Wissenschaftler für mögliche Folgen ihrer Erfindungen. Dies ist zugleich ein sehr wichtiges Thema in der heutigen Zeit. Daher finde ich sowohl die Auswahl des Stückes als auch die Aufführung sehr gelungen. 

 
 

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