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Bigband-Workshop am Heine

"Jugend jazzt!" mit Insidern aus der Profiszene

Am Samstag, d. 10.2., Punkt 11 Uhr, begann der erste von drei Workshops, den die Heine-Bigband gewonnen hatte - damals im November 2017, beim Wettbewerb „Jugend jazzt“. Christin Neddens leitet alle drei Workshops und auch das anschließende Konzert im Stage-Club am 8.April um 17 Uhr. Dieses Konzert gehört ebenfalls zum gewonnen Preis.

Frau Neddens ist Drummerin, studierte Jazzmusik in Deutschland und LA (USA) und ist quasi rund um die Uhr und um die Welt musikalisch im Einsatz.

... und so lief das am Samstag ab:

Zuerst ging es natürlich um den lässigen Groove, den die aus den USA kommende Bigband-Musik ausmacht. Da wurde einiges aus der Geschichte erzählt und Stücke angespielt bzw. diverse Aufnahmen angehört.

Um 11.45 Uhr teilten wir uns in Sectionen auf. Paul Imm (die Bass-Ikone aus Amerika, u.a. Zusammenarbeit mit Dizzy Gillespy, James Moody, Count Basie) übernahm die Rhythmusgruppe.  Kristin Neddens die Saxophone und Felix Eilers die Blechbläser. (Eilers ist Posaunist, Studium in Rotterdam und New York, spielt in verschiedenen Pop-Projekten sowie in der angesagten Hamburger Marching-Technoband „Meute“, spielte schon mit Mark Forster oder Fette Hupe (Bigband))

„It's still Rock‘n Roll to me“ war die erste Nummer, an der intensiv gearbeitet wurde, dann „The Preacher“ und „Somewhere over the rainbow“.

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Blitzlichter aus den Proben der einzelnen Sections

Rhythmus-Section bei Paul Imm

Bei „Still Rock‘n Roll …“ mussten Puls und Groove stimmen: Gitarre auf 2 und 4, der Bass fett, Keyboard in Vierteln und Piano geshuffelt.

Saxophon-Section bei Christin Neddens

"Crescendo und Decrescendo beachten! Pausen ernst nehmen! Lange Noten richtig aushalten und zählen - wenn das alle machen, dann bekommt die Musik eine besondere Kraft!"

„Bis Musik richtig gut klingt, muss man sie zusammen sehr oft spielen, auch wenn man die Noten längst spielen kann.“

Blechbläser bei Felix Eilers

„Somewhere over the rainbow“: "Posaunen butterweich spielen! Legato ist wie fließendes Wasser! Vibrato spielen bei romantischen Stücken - macht Melodien lebendig!"

Tuttiprobe bei Christin

„Schickt mir eure Mailadresse, damit ich euch Links zu toller Bigbandmusik schicken kann. Hört ganz viel Musik! Konzentriert euch vor dem Stück und auf den Einzähler. Klärt zuhause Noten, Rhythmus und Dynamik!“

„Bei ‚Somewhere over the rainbow’ gab es noch ein paar Blaue (Fehler)! Nehmt jede Stelle ernst und genau!“

Abschluss: Christin Neddens spielt ein skurriles Bigbandstück eines argentinischen Filmmusikkomponisten vor - ... über den Tellerrand hinaus blickend.

„Nehmt diesen Spirit mit!“

Für mich als Beobachter war der erste der drei Workshops etwas ganz Besonderes. Eigentlich wollte ich gern mitspielen, aber ich fand es so interessant, den „Meistern“ und den Schülern zuzusehen, dass ich einfach nicht dazu gekommen bin …

Die Schüler hatten auf jeden Fall ein tolles Erlebnis. Die Augen leuchteten und die Ohren waren weit offen. Es war Zeit für so Vieles und so viel Neues, was in der normalen Probe nicht geleistet werden kann. Ansteckend!

Außer wenigen Krankheitsfällen, war die komplette Bigband da - an einem Samstag Vormittag. Toll! Es war auch so schön, dass Bigband-Neulinge, wie Lilli, Frederik, Till oder Alexander u.a. gleich mit eingebunden wurden. Seeehr schön! 

Was die Schüler während der Pause zum Workshop sagten:

Sehr informativ! - Amazing! - Aufregend! - Voll gut!- Cool! - Macht Spaß! - Lehrreich! - Amüsant! - Alle sind EIN System!

 
 

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