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Ausflug ins DESY

Was strahlt?

Wahrscheinlich hat jeder von euch schon einmal etwas über Radioaktivität gehört, im Radio, im Fernsehen oder im Physikunterricht, vielleicht auch etwas darüber gelesen.

Doch was ist Radioaktivität und was strahlt überhaupt?

Um etwas mehr über dieses Thema herauszufinden, sind alle zehnten Klassen in der letzten Woche ins DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) gefahren.

Das DESY ist ein Forschungszentrum für naturwissenschaftliche Grundlagenforschung und ausgestattet mit einem riesigen Teilchenbeschleuniger, der sich unter den Anlagen des DESYs befindet. Außerdem bietet das DESY Schülerpraktika und Touren an, die sich mit ganz unterschiedlichen Themen der Naturwissenschaft beschäftigen.

Wir haben an einem Kurs zum Thema "Radioaktivität" teilgenommen.

Zuerst bekamen wir eine kleine Einführung in das Thema und haben danach kleine Experimente mit strahlenden Substanzen, wie z.B. Salzen durchgeführt, auch um zu lernen, wie man mit einem Geiger-Müller-Zählrohr umgeht. Dabei handelt es sich um ein Gerät, mit dem man radioaktive Strahlen messen kann.

Keine Angst, man wird jetzt nicht total schädlich verstrahlt, wenn man Salz isst. Um genau zu sein, enthalten eine Menge Lebensmittel radioaktive Strahlen, wie zum Beispiel Bananen. Diese Strahlendosen sind allerdings so gering, dass man sich keine Schäden zuzieht.

Nach den Experimenten mit den verschiedenen Salzen haben wir weiter mit radioaktiven Stoffen experimentiert, bis wir in die wohlverdiente Mittagspause gingen.

Das Essen im DESY war sehr gut und es gab wirklich eine große Auswahl an Gerichten.

In der Kantine traf man auf Menschen aus aller Welt, ich hörte viele verschiedene Sprachen und einige unterhielten sich auch auf Gebärdensprache miteinander.

Zurück in unserem “Klassenzimmer“ hörten wir uns einen Vortrag über den Teilchenbeschleuniger und das DESY im Allgemeinen an. Es war wirklich sehr interessant und ich hätte niemals gedacht, dass so viel unter der Hamburger Erdoberfläche passiert.

Nachdem wir weiter an unseren Experimenten und deren Auswertungen gearbeitet hatten, gingen wir in den sogenannten “Nebelraum“. Dabei handelt es sich um einen stockdunklen Raum, wo auf einer kleinen Fläche mit Hilfe von Alkohol und Wasserdampf radioaktive Strahlen, beziehungsweise die Bahnen von diesen Strahlen, sichtbar gemacht werden.

Wieder zurück, hielten wir Präsentationen über unsere erarbeiteten Versuche und deren Auswertungen und durften dann, nach einem langen, aber sehr lehrreichen Tag im Deutschen Elektronen-Synchrotron, nach Hause gehen.

Es war eine sehr interessante Erfahrung und hat mir definitiv dabei geholfen, das Thema "Radioaktivität" ein bisschen besser zu verstehen.

 

 

 
 

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