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Fasching oder was?

Was hat der denn an? Geht die immer so aus den Haus? So kann man doch nicht herumlaufen, in dem Alter?

 Solche oder ähnliche Fragen haben sich bestimmt viele Leute gestellt, als sie die Abiturienten unserer Schule letzte Woche auf der Straße, im Bus oder Bahn gesehen haben. Was war da denn los?

Vom 30. März bis zum 7. April fand die Mottowoche am HHG statt. Das bedeutet, dass sich alle Abiturienten zu einem täglich wechselnden Motto verkleideten. Und so kam es eben dazu, dass den Abiturienten irritiert oder belustigt, schockiert oder fragend hinterhergeguckt wurde. Wer wundert sich denn nicht, wenn man zur Arbeit fahren möchte und plötzlich ein Hippie oder vielleicht auch ein rosa Einhorn vor einem steht?

Einige Wenige hatten sich kaum oder gar nicht verkleidet, andere versuchten, mit dem, was zu Hause zu finden war, dem Motto des jeweiligen Tages gerecht zu werden und schließlich gab es diejenigen, die sich richtig ins Zeug gelegt hatten, um sich in einer perfekten Verkleidung zeigen zu können.

Am Donnerstag kamen dann also fast alle Zwölftklässler als „Hippies“ mit Sonnenbrillen, weiten und bunten Sachen und zum Teil auch mit Perücken und Blumen im Haar zur Schule. Dabei hörten sie Musik aus den 70ern, spielten zum Teil Gitarre und es schien eine sehr fröhliche Stimmung zu herrschen. Freitags war die Kleidung sehr individuell, da alle Schüler verkleidet waren als „Helden aus Kindertagen“. Da traf man auf Bibi Blocksberg, Star-Wars Prominenz, eine herumhüpfende Pippi Langstrumpf oder aber auch auf den gelassenen Tim zusammen mit seinem Hund Struppi. Nach dem Wochenende ging es dann weiter mit „Duos und Trios“, wo es auch viele bekannte und witzig dargestellte Paare gab. Nicht nur die Teletubbies oder Ernie und Bert waren als Duos und Trios anzutreffen, sondern auch Engelchen und Teufelchen oder das Trio Ketchup, Mayo und Senf. Beim Thema „Zeitreise“ gab es Zeitsprünge in die Vergangenheit. So kam es, dass man nicht nur Cowboys aus dem Wilden Westen, feine Damen und Herren aus den letzten Jahrhunderten, sondern auch Babys auf dem Schulhof entgegenblickte. Und obwohl alle aus den unterschiedlichsten Jahrhunderten und den verschiedensten Ländern kamen, schienen sich alle gut zu verstehen. Am nächsten Tag ging es dann weiter mit dem Motto „Asi“ - mit lauter Musik, Gegröle und Gesang. Da fand man die Zwölftklässler auf dem Schulhof sehr schnell.

Jeden Tag sah man also feiernde, verkleidete Abiturienten vor der Schule bis man am Freitag kleinen, lieben „Erstklässlern“ begegnete, die schon ganz begeistert auf den ersten Schultag warteten. Doch eigentlich war dieser Freitag der vorletzte Tag für diese kleinen „Erstklässler“. Denn am Montag hieß es dann für die Abiturienten: Letzter Schultag, Freizeit, feiern und (vielleicht auch?) Lernen für die Abiprüfungen.

Nicht nur für unbeteiligte Passanten auf der Straße war diese Woche ungewöhnlich, auch für die jüngeren Schüler des HHGs war diese Woche eine schöne Abwechslung von ihren üblichen Pausen. Viele standen vor dem Heine und schauten begeistert zu den verkleideten Oberstufenschülern. Einige überlegten sich sogar schon, was sie selber in dieser Woche anziehen sollten, obwohl sie ihr Abitur erst in einigen Jahren machen werden.

Nun wird niemand mehr morgens oder nachmittags verwundert einem Hippie oder rosa Einhorn nachblicken, denn das ist dann erst wieder in einem Jahr dran. Den Abiturienten viel Erfolg bei den Prüfungen und schöne Erinnerungen an ihre Mottowoche 2017!

 
 

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