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Interview mit Herrn Cassel

Ist Blankenese schöner als Poppenbüttel?

 

Vielen Dank an Sie, Herr Cassel, dass ich das Interview mit Ihnen führen darf. 

Gerne.

Was wäre das Wesentlichste, das man über Benjamin Cassel wissen müsste?

Es ist schwierig, da es für jeden was anderes ist, was man interessant finden könnte, mir fällt aber spontan nichts ein.

Warum haben Sie sich für das Heinrich-Heine-Gymnasium entschieden?

Ich habe mich für dieses Gymnasium entschieden, weil es für mich in einer sehr günstigen Lage zu meinem Wohnort liegt. Außerdem hat das HHG ein sehr interessantes pädagogisches Profil und das Lernraumsystem, die Klassenlehrerschaft über 3 Jahre im Team und viele andere Dinge fand ich sehr ansprechend. Zweitens ist es eine Schule, an der die 2. Fremdsprache, ich bin ja Lateinlehrer, einen ganz guten Stellenwert in der Oberstufe hat, davon abgesehen war das HHG eine Schule, welche meine Fächerkombination gesucht hat.

An welchem Gymnasium oder welcher Stadtteilschule waren Sie vorher?

Genau, ich war vorher in Blankenese an einem Gymnasium.

Welche Fächer unterrichten Sie und warum?

Ich unterrichte Deutsch und Latein, man sieht ja vielleicht schon an den beiden Fächern, dass sie sich super ergänzen. Ich habe es schon immer gemocht, mich mit Sprachen und ihren Strukturen zu beschäftigen, schon als Schüler, aber vor allem im Studium. Es macht mir zudem auch noch sehr viel Spaß, sie zu unterrichten.

Heißt das, dass Latein und Deutsch auch Ihre Lieblingsfächer während Ihrer Schulzeit waren?

Nein, ich habe in meiner Schulzeit auch andere Fächer sehr gerne gemacht, in der Oberstufe zum Beispiel Geschichte, Politik und auch Musik, dazu hatte ich in der Oberstufe den Leistungskurs Geschichte, aber dann im Studium habe ich gemerkt, dass das Lehren mir mehr Spaß in Latein als in Geschichte oder Politik bringt. Deswegen würde ich sagen, dass es nicht zu jeder Zeit automatisch meine Lieblingsfächer waren. Aber ich muss schon sagen, dass ich eher der Sprachen-Schüler war als ein Naturwissenschaftler.

Kommen wir zur nächsten Frage, warum wollten Sie allgemein Lehrer werden?

Nachdem ich Abi gemacht habe, habe ich ein Jahr Zivildienst absolviert an einer Stelle, wo ich sehr viel mit Jugendlichen gearbeitet habe. Das Lehramt war für mich schon unter den Top 2-3 der Auswahl und diese Stelle hat mir dann die letzte Sicherheit gegeben. Deswegen habe ich mich dann auch entschieden, später mit Jugendlichen an einem Gymnasium arbeiten zu wollen.

Was erwarten Sie von uns Schülern?

Mein erster Eindruck war so, wie ich es erwartet habe, die Schüler sind sehr nett und aufgeschlossen mit den üblichen Abstrichen an manchen Stellen. (lacht) Als ich die Stimmen für die SV-Wahl (Schülersprecherwahl) ausgewertet habe, ist mir aufgefallen, dass manche ihre Stimmen ungültig gemacht haben und auf den Zettel Kommentare geschrieben haben wie: „Es wird sich eh nichts ändern.“ Das finde ich schade, da jeder etwas tun kann für die Schule. Man soll nicht nörgeln und sagen, die da oben schaffen es eh nicht. Wenn du etwas verändern willst, dann kann man das auch, ohne in der SV zu sein. Das heißt, an manchen Stellen wünsche ich mir von Schülern noch mehr Eigeninitiative, sowohl in Bezug auf das eigene Lernen als auch in Bezug auf die Gemeinschaft.

Wie gefällt es Ihnen bis jetzt hier an unserer Schule?

Ja, es ist sehr nett hier, die Kollegen sind freundlich und ich komme jeden Morgen sehr gerne hier her. Bis jetzt war es zwar noch ein bisschen mühsam durch die Gehstützen, aber es wird täglich besser.

Möchten Sie uns genaueres über Ihre Fußverletzung erzählen?

Ja, das kann ich gerne machen. Ich war in der letzten Doppelstunde vor den Ferien mit meiner 7. Klasse Fußball spielen und dabei muss ich irgendwie ausgerutscht und umgeknickt sein. Ich weiß selber nicht mehr so ganz genau, wie das passiert ist. Dabei habe ich mir mein Sprunggelenk drei Mal gebrochen und habe die Sommerferien im Krankenhaus oder auf dem Sofa verbracht.

Vielen Dank und gute Besserung weiterhin.

Sehr gerne und ich bedanke mich ebenfalls.

 

 

 
 

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