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Profilwahlen

PGW vs. Chemie und Geschichte vs. Deutsch - Wie die Zehntklässler ihre Entscheidung treffen

Was bewegt Euch gerade, war die Frage im Journalismus-Kurs. Klare Antwort: Die Profilwahlen. Wir haben in einer Umfrage spontane Antworten gesammelt und unsere eigenen Überlegungen reflektiert.

Profil 1:   PGW, Englisch, Geo, Religion

Profil 2:   Chemie, Bio, Geo

Profil 3:   Geschichte, Deutsch, Kunst

Profil 4:   Sport, Bio, Pädagogik

 

Alia 10/1

„Ich habe mir das zweite Profil ausgesucht, weil mir die Fächer liegen und viel Spaß machen. Ich könnte ich mir auch vorstellen beruflich in die Richtung zu gehen. Außerdem hoffe ich, dass ich mit den anderen Schülern klarkommen werde.“

 

Felicia 10/1

„Ich setze eine Stufe aus und gehe ein Jahr nach Kanada. Dorthin wird Frau Hansen mir die Wahlbögen senden. Meine Favoriten sind das erste und das dritte Profil, wobei ich mit Blick auf die jeweiligen Lehrer entscheiden werde.“

 

Helen 10/1

„Ich hab das vierte Profil gewählt, weil ich mich für Sport und Sporttheorien interessiere und zudem eine Begabung für naturwissenschaftliche Fächer habe.“

 

Leon 10/1

„Ich habe das vierte Profil gewählt, weil ich Bio liebe und meine Schwester das Profil auch schon hatte.“

 

Robin 10/1

„Ich habe das erste Profil gewählt, da meine Lehrerin es mir empfohlen hat. Anfangs habe ich mich von anderen Leuten beeinflussen lassen, die Entscheidung dann aber selbst getroffen“

 

Jule 10/1

„Ich habe das erste Profil gewählt, weil meine Interessen in der Richtung liegen. Letztendlich war es aber ein Bauchgefühl. Mit diesen Fächern fühle ich mich am wohlsten.“

 

Simon 10/1

„Ich habe das zweite Profil gewählt, da ich in Chemie gut bin und nicht in Mathe mein Abitur schreiben wollte, wie ich es im vierten Profil gemusst hätte, wenn ich gleichzeitig Sport als Prüfungsfach genommen hätte.“

 

Omeed 10/1

„Ich habe das zweite Profil gewählt, da für mich kein anderes in Frage kam und meine Leidenschaft bei den Naturwissenschaften liegt."

 

Persönlicher Bericht:

Und dieses Jahr waren wir dran. Schon Wochen vorher diskutierten wir darüber: Welches ist wohl das richtige für uns? Welches würden unsere Freunde nehmen? Wo liegen unsere Stärken und Interessen und was passt dann am besten dazu? Welche Lehrer würden was unterrichten?

Für uns, den Jahrgang 10, ging es dieses Jahr an die Wahl der Profile. Nächstes Jahr würden wir in die Oberstufe kommen und dann nicht mehr in unseren alten Klassen und ebenso wenig in einigen Fächern unterrichtet werden. Aber wie entscheidet man sich? Mit Blick auf Interessen und Fähigkeiten oder doch darauf, welche Lehrer das Profil unterrichten? Achte ich eher darauf, was meine Freunde wählen oder darauf, was meine Eltern mir empfehlen, wo sie mich vielleicht sogar unterstützen können? Überlege ich mir, wo ich wahrscheinlich die meisten Punkte erreiche und ob ich vielleicht sogar beruflich in dieses Gebiet einsteigen will? Und insgesamt: Bauchgefühl oder Verstand?

Einige waren sich schnell ziemlich sicher und musste nur noch am „Feinschliff“ arbeiten, andere überlegten bis zur letzten Minute und hatten vielleicht sogar nach Abgabe des Wahlzettels noch ihre Zweifel, ob sie alles richtig entschieden hatten.

Ich selbst schwankte am Anfang zwischen dem ersten Profil und dem dritten. Meine Stärken lagen schon immer eher bei den Sprachen, weshalb ich mich natürlich zunächst nach Deutsch und Englisch orientiert habe. Auch die anderen Fächer sprachen mich im ersten Profil an, für PGW und Geografie konnte ich mich immer interessieren. Das Einzige, das mir beim ersten Profil ein Dorn im Auge war, war Religion. Ich selbst habe seit drei Jahren statt Religion Philosophie gewählt und ärgerte mich fast ein wenig darüber, dass diese Wahlmöglichkeit für das erste Profil nun nicht mehr Bestand.

Was das dritte Profil angeht, mochte ich außer Deutsch auch Kunst, wobei ich zugeben muss, dass in diesem Fach einige eine Begabung besitzen, mit der ich nicht immer mithalten konnte. Geschichte interessierte mich auch, doch ich habe mich ein wenig daran gestoßen, es fünfstündig pro Woche zu haben.

Mit meinen Eltern habe ich auch über die Profilwahl gesprochen und nach einigen Infoveranstaltungen und Gesprächen mit Lehrern war für mich die Entscheidung zu 95 Prozent gefallen: ich würde das erste Profil nehmen.

Ich glaube, was den letzten Schubs gegeben hat, war, dass viele meiner Freunde auch zum ersten Profil tendierten und ich denke, mit den Lehrern gut klarzukommen.

Ich schätze auch aus meinem Bericht ist hervorgegangen, dass ich eher nachgedacht als aus dem Bauch heraus gehandelt habe. Für mich war die Profilwahl also mehr eine Entscheidung nach Verstand und dem Blick darauf, wo ich die besten Aussichten auf ein gutes Abitur habe, als ein Bauchgefühl. Letztendlich bin ich mit meiner Entscheidung zufrieden und gespannt darauf, wie ich die Oberstufe erleben werde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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