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Heinrich schenkt aktiv

Frau Semmelroth und Herr Holterhues in der Ukraine

Im Februar waren Frau Semmelroth und Herr Holterhues in Narodychi in der Ukraine. Zusammen mit dem Verein Pryvit haben sie dort die Geschenke verteilt, die mit der Aktion „Heinrich schenkt“ an unserer Schule eingesammelt wurden. Dazu haben wir ein Interview mit den beiden geführt.

 

Wie kam es zu „Heinrich schenkt“?

Frau Semmelroth (SE): Angefangen hat es, dass ich mir erstmal das Klientel an der Schule angeguckt habe. Wir wohnen hier ja eigentlich in einer ganz guten Gegend, sodass wir eine Menge geben können. Dann habe ich überlegt, wie könnte man das machen? Und bevor es dann wirklich zur Kooperation mit Pryvit gekommen ist, war „Heinrich schenkt“ eigentlich schon erfunden, ohne dass ich wusste, wo die Geschenke konkret hingehen sollen.

Was macht Pryvit und wie finanziert sich dieser Verein?

Herr Holterhues (HH): Pryvit sorgt  sich größtenteils um die Kinder, die in dem ukrainischen Randgebiet von dem alten Atomreaktor um den Bereich von Narodychi leben. Pryvit finanziert sich durch Spenden, die entweder die Schule hier sammelt oder durch Spenden, die durch Mitglieder des Vereins gesammelt werden. Durch diese Spenden schafft es Pryvit, dort jedes Jahr hinzufahren und dort vor Ort die Kleidung zu verteilen, die übers Jahr gesammelt wird. Außerdem ermöglichen sie diesen Kindern auch einen Erholungsurlaub hier in Deutschland. 

SE: Und in diesem Jahr, ganz besonders, sind es sogar 18 Kinder, die nach Deutschland dürfen.

Wie begann die Zusammenarbeit von Pryvit und „Heinrich schenkt“?

SE: ich habe herausgefunden, dass Leonhard Hollmann ein ehemaliger Schüler von uns, damals in Kooperation mit den Pryvit-Leuten eine Dokumentation gedreht hat, über Tschernobyl. Kurzerhand habe ich einfach Wulf Garde, den Vorsitzenden von Pryvit, angerufen und ihm von Heinrich schenkt erzählt. Dann haben wir uns getroffen und er hat mir einiges über die Art und Weise, wie er die Organisation führt, erklärt. Dann war ganz schnell klar für mich, dass dies das Richtige zu sein scheint und ich gerne, in diesem Bereich, helfen möchte.

Sie waren  jetzt ja gerade in der Ukraine. In welchem Gebiet waren Sie da genau?

HH: Wir waren in der Region um Narodychi und haben in Ovruch gewohnt, weil es in Narodychi keine Möglichkeiten zum Übernachten gab.

Wer genau bekommt die Päckchen?

HH: Die Päckchen haben in diesem Jahr vor allem die Kinder bekommen, die letztes Jahr in Deutschland waren. Zum Teil haben wir auch viele Geschenke weitergegeben an die Kinder, die in diesem Jahr, im August, nach Deutschland kommen werden. Es ist aber nicht so, dass nur die Kinder etwas bekommen, die nach Deutschland kommen, sondern auch deren Geschwister. 

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