Willkommen am Heinrich-Heine-Gymnasium Hamburg!

Ein toller Ausflug!

Die Klasse 5/2 besuchte zusammen mit ihren Klassenlehrern Frau Auer und Herrn Lemper und mit ihrer Bio-Lehrerin Frau Dikomey das Gut Wulksfelde.  Zwei Schülerinnen der Klasse berichten über den Ausflug.

“Am 07.06.2010 ging es endlich los. Wir fuhren zum Biobauernhof Gut Wulksfelde. Der Hof ist wunderschön und riesig mit einem Hofladen, Restaurant, Feldern und Tieren. Es gibt nämlich: Schweine, Rinder, Schafe, Hühner, Esel, Gänse, Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen. Am Hofladen wurden wir von unseren Führerinnen Annette und Sabine freundlich empfangen. Als erstes führten sie uns ins Gutshaus. Dort klärten wir, was der Unterschied zwischen einem Biobauernhof und einem konventionellen Bauernhof ist.

Hier sind ein paar Unterschiede:

Biobauernhof

Konventioneller Bauernhof

Die Pflanzen werden nicht gespritzt,
z.B. gegen Schnecken und andere Schädlinge.

Die Pflanzen werden gespritzt.

Die Tiere haben eine Möglichkeit rauszugehen.

Die Tiere werden in Ställen gehalten.

Die Tiere haben  viel Platz.

Die Tiere werden auf engem Raum gehalten.

Die Tiere bekommen gesundes  Biofutter.

Die Tiere bekommen Kraftfutter, damit sie schnell groß und kräftig werden.

Danach sind wir in die Backstube gegangen. Zuerst in den Raum, in dem das Mehl gemahlen wird.

Getreide
Die Schale des Getreides ist eigentlich der gesündeste Teil des Korns. Deshalb ist weißes Brot in der Regel auch nicht so gesund wie dunkles Brot, denn im weißen Brot befindet sich keine Schale. Im dunklen Brot hingegen schon.

Anschließend gingen wir noch in den Backraum. So große Öfen hatte ich noch nie gesehen. Sabine hat uns erzählt, dass die Bäcker von 12 Uhr abends bis in den Morgen arbeiten. In einer Nacht werden 700-1000 Brote gebacken. Wir durften auch Brot probieren. Es schmeckte sehr lecker.

Nun teilten wir uns in zwei Gruppen auf und endlich ging es zu den Tieren. Nämlich zu den Schweinen. Wir durften sie mit Gemüseresten füttern.

Schweine
Schweine sind Allesfresser und sehr lärmempfindlich. Eine Sau kann bis zu 14 Ferkel bekommen.

Danach ging es zu einem Roggenfeld. Dort erklärte uns unsere Führerin, dass auf dem Feld jedes Jahr etwas anderes angebaut werden muss, da sonst dem Boden zu viele Nährstoffe entzogen werden, was das Wachstum der Pflanzen verhindert.

Leider begann es nun zu regnen. Jetzt ging es zu den Schafen, die wir ebenfalls füttern durften. Die Schafswolle fühlte sich weich und angenehm an.

Schafe
Schafe können bis zu 20 Jahre alt werden. Es gibt 600 verschiedene Arten von Schafen. Einmal im Jahr werden Schafe geschoren.

Anschließend ging es zu den Hühnern. Der Bauernhof hat ungefähr 1000 Hühner und 20 Hähne. Täglich werden ungefähr 800 Eier gelegt. Auch die Hühner durften wir mit Körnern füttern. Leider war die Führung nun schon fast beendet, aber wir hatten noch weitere 45 Minuten Zeit, um uns alleine umzusehen. Somit bekam ich noch Informationen über Ziegen.

Ziegen
Ziegen fressen 4 bis 8 Stunden täglich und benötigen die gleiche Zeit um wiederzukäuen. Die Tragzeit für die Jungen beträgt 5 Monate.

Auch wenn das Wetter nicht so gut mitgespielt hat, war der Ausflug zum Gut Wulksfelde wunderschön und sehr interessant und lehrreich.”

Rika-Marie


“An einem Dienstag bin ich mit meiner Klasse nach Gut Wulksfelde, einem Bio-Bauernhof, gefahren. Als erstes lernten wir ein paar Sachen über so einen Bio-Bauernhof. Anschließend sahen wir uns dort eine Bäckerei an und aßen auch ein bisschen Brot. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt um den Bio-Bauernhof zu besichtigen. Meine Gruppe ist als erstes zu den Hühnern gegangen. Es waren sehr viele und wir durften sie füttern. Das war lustig! Als nächstes haben wir die Schweine gefüttert. Danach kamen beide Gruppen wieder zusammen. Nun hatten wir Zeit, uns alleine auf dem Hof umzuschauen. Meine Freundinnen und ich sind zum Hofladen gegangen und haben uns Süßigkeiten gekauft und sind danach zum Tiergarten gegangen. Danach fuhren wir wieder zurück zur Schule.”

Juliane