Willkommen am Heinrich-Heine-Gymnasium Hamburg!

Eine Frau entdeckt die Welt

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Homepage: Schön, dass Sie sich Zeit genommen haben.


Frau Bruns: Ja klar, gerne!


Homepage: Ist das HHG Ihre erste Station als Lehrerin?


Frau Bruns: Während meines Studiums habe ich ein Jahr in Paris studiert und dort nebenbei an einer Privatschule Deutschunterricht gegeben. Danach hatte ich hier in Hamburg, in St.Pauli, an einer Schule eine Zeit lang einen Lehrauftrag, bis ich als Lectora alemana nach Spanien gegangen bin. Dort habe ich ein Jahr lang Schülern und Erwachsenen Deutsch beigebracht. Als Referendarin ist das hier meine erste Stelle. Ich habe aber vorher schon unterrichtet.


Homepage: Wie sind Sie ans HHG gekommen?


Frau Bruns: Das entscheidet das Landesinstitut. Es geht immer danach, welche Schule an welchen Fächern Bedarf hat, und dementsprechend bin ich dieser Schule zugeteilt worden. Mein Eindruck ist, dass ich es hier ganz gut getroffen habe.


Homepage: Das heißt, es gefällt Ihnen hier gut?


Frau Bruns: Ja, ich fühle mich sehr wohl. Die Atmosphäre ist sehr angenehm, die Schüler sind sehr nett und die Kollegen auch.


Homepage: Gibt es auch etwas, was Ihnen nicht so gefällt?


Frau Bruns: (Überlegt) Bislang eigentlich nicht, also das einzige, was ich manchmal ein bisschen anstrengend finde, ist, dass es keine zweite große Pause gibt und man eigentlich kaum genug Zeit hat, seine Sachen zusammen zu packen und zum nächsten Klassenraum zu gehen.


Homepage: Wie kommen Sie denn mit den Lehrern und Schülern zurecht?


Frau Bruns: Bislang eigentlich ganz gut.


Homepage: Welche Fächer unterrichten Sie?


Frau Bruns: Ich unterrichte Französisch und Spanisch.


Homepage: Und wie sind Sie auf diese Fächer gekommen?


Frau Bruns: Also, ich habe schon immer ein großes Interesse für Sprachen gehabt und wusste auch nach meiner Schulzeit, dass ich auf jeden Fall etwas mit Sprachen machen möchte, was genau, wusste ich zu der Zeit noch nicht.


Homepage: Sprechen Sie sonst noch Sprachen?


Frau Bruns: Ja, noch Englisch. Ich hätte aber ganz große Lust noch andere Sprachen zu lernen.


Homepage: Welche denn zum Beispiel?


Frau Bruns: Italienisch. Die romanischen Sprachen gefallen mir sehr.


Homepage: Waren Sprachen auch als Schülerin Ihre Lieblingsfächer?


Frau Bruns: Ja, ich hatte damals Englisch und Französisch LK.


Homepage: Wollten Sie schon immer Lehrerin werden?


Frau Bruns: Nee, eigentlich nicht, nach meiner Schulzeit habe ich eigentlich eher gesagt, dass ich nie Lehrerin werden will und hab dann zunächst Spanisch, Französisch und BWL studiert, aber dann ziemlich schnell gemerkt, dass das nichts für mich ist und mich dann sehr bewusst für den Lehrerberuf entschieden.


Homepage: Und jetzt sind Sie mit der Entscheidung glücklich?


Frau Bruns: Ja, bislang macht mir die Arbeit wirklich Spaß.


Homepage: Und was machen Sie, wenn Sie mal nicht unterrichten oder Arbeiten korrigieren?


Frau Bruns: (lacht) Ich treffe mich gerne mit Freunden und lese sehr gerne, vor allem französische Bücher. Meine spanische Buchsammlung wächst aber auch immer mehr. Außerdem treibe ich gerne Sport, wobei dafür gerade nicht soviel Zeit bleibt. Ich hab mir aber in den Sommerferien ein neues Fahrrad gekauft, mit dem ich zweimal die Woche die immerhin 30 Kilometer hin und zurück zur Schule fahre. Ansonsten reise ich auch sehr gern, vor allem natürlich in Länder, in denen man Französisch oder Spanisch spricht.


Homepage: Auch so weite Reisen wie nach Südamerika?


Frau Bruns: Genau. Im März bin ich vier Wochen durch Costa Rica gereist. Das hat Lust auf weitere Reisen nach Mittel- und Südamerika gemacht.


Homepage: Haben Sie noch einen größeren Wunsch für die Zukunft oder etwas, was sie nochmal machen wollen?


Frau Bruns: Für die nähere Zukunft wünsche ich mir erstmal, mein Referendariat erfolgreich abzuschließen und dann eine Stelle an einer netten Schule zu finden. Ansonsten wünsche ich mir, weiterhin viel von der Welt zu entdecken. Vielleicht würde ich auch gerne noch mal eine zeitlang in Ausland leben.


Homepage: Vielen Dank für das Interview!


Von Lukas und Tom (November 2009)