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Mittelstufe

Die Klassen 7 bis 10 des Gymnasiums – die „Mittelstufe“ – sind eine Zeit wichtiger Veränderungen. Sie stellen das Bindeglied zwischen der Beobachtungsstufe und der Studienstufe dar. In dieser Funktion erhält die Mittelstufe eine Brückenfunktion: Wir begleiten unsere Schüler und Schülerinnen aus der Zeit der Beobachtungsstufe in die Selbstständigkeit der Oberstufenzeit.

Zugleich entwickelt sich auch die Persönlichkeit der Schüler und Schülerinnen: Aus Kindern werden junge Erwachsene. Daher ist die Mittelstufe eine Zeit des Wandels und der Identitätsfindung.

Schüler und Schülerinnen müssen in den vier Jahren der Mittelstufe also große Veränderungen bewältigen. Wir haben uns am Heinrich-Heine-Gymnasium auf diese besondere Zeit unserer Schüler und Schülerinnen eingestellt und bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, diesen Übergang gelungen zu erleben.

Mit dem Wahlpflichtbereich beginnen wir bereits ab Klasse 7 schrittweise mit der Heranführung an die Selbstständigkeit. In der neunten und der zehnten Klasse können die Schüler und Schülerinnen in insgesamt drei Wahlbereichen Einfluss auf ihre Unterrichtsfächer nehmen.

In der 10. Klasse kommt dann im Bereich der Wahlpflichtkurse eine spezielle Vorbereitung auf die neue Profiloberstufe hinzu.

Das Prinzip der Leistungsförderung wird nicht nur in allen Unterrichtsfächern zu Grunde gelegt, sondern findet seinen Niederschlag in zwei besonderen Formen der Unterrichtsgestaltung: Sowohl der Forderunterricht als auch die LEBL-Seminare sollen Schüler und Schülerinnen mit besonderen Begabungen herausfordern und ihnen Angebote schaffen, die Neugier wecken und Kompetenzen bereitstellen.

Im sozialen Bereich legen wir großen Wert auf die Entwicklung unserer Schüler und Schülerinnen. Mit einem klar strukturierten Präventionskonzept sollen sie gegen verschiedene Anfechtungen des Jugendalters gestärkt werden.

Unsere Zehntklässler können zudem zu Paten und dadurch zu Streitschlichtern ausgebildet werden, so dass sie auch anderen beim menschlichen Umgang miteinander zur Seite stehen können.

In der achten Klasse stehen in Englisch, Deutsch und Mathematik die Lernstandserhebungen an. Mit diesem Testverfahren wird überprüft, ob unsere Schüler und Schülerinnen den nationalen Bildungsstandards genügen. Die Mittelstufe endet in der 10. Klasse mit den schriftlichen und mündlichen Überprüfungen in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und einer weitergeführten Fremdsprache (am HHG: Englisch, Französisch oder Latein). Deutsch und Mathematik sind verpflichtende schriftliche Prüfungsfächer. Die schriftlich zu prüfende Fremdsprache darf individuell gewählt werden und ist damit automatisch mündliches Prüfungsfach. Hinzu kommt in der mündlichen Prüfung mindestens ein weiteres Kernfach: entweder Deutsch oder Mathematik (es können natürlich auch beide Fächer gewählt werden).