Willkommen am Heinrich-Heine-Gymnasium Hamburg!

Klimabotschafterausfahrt nach Bayern

Wir schreiben den 20.03.2012 und befinden uns am Hauptbahnhof. Frau Kosalla und vier Achtklässlerinnen warten gespannt auf ihren Zug nach München. Ihr Ziel heißt Pullach in Bayern bei München. Dort findet ein Treffen mit ca. 50 weiteren Botschaftern für Klimagerechtigkeit von der Umweltinitiative Plant for the planet statt.
Acht Stunden später waren die fünf aber auch (schon) da. Untergebracht war die ganze Gruppe der Kinderstiftung in der Burg Schwaneck. In wunderschönen Türmen wurde gespeist, natürlich ausschließlich vegetarisch, und geschlafen in großen 12-Bett-Zimmern. Ein volles Programm holte alle Beteiligten früh, aber gut gelaunt am Samstagmorgen aus den Betten. Nach einem Jahresrückblick wurde dann auch schon zur Hauptveranstaltung des Tages übergegangen: ein SCHOKOMOB !!!
Plant for the planet hat vor kurzem eine klimaneutrale und fair-trade produzierte Vollmilch-Schokolade auf den Markt gebracht. Um diese bekannt zu machen, ist die bunte Gruppe mit Jugendlichen und Kindern zwischen 9-15 Jahren in ein Münchner Einkaufszentrum und eine Tengelmann-Filiale gefahren. Dort wurde die Schokolade laut angepriesen, probiert von allerhand schaulustigen Bummlern und zu guter letzt wurde die Schokolade sogar in kleinen Kartons verkauft. Man muss dazu sagen: die Gute Schokolade schmeckt einfach super, zu kaufen gibt es sie auch auf der Website von Plant for the planet. Nachmittags ging das Programm auch bald weiter: Diskussionen führen, Pläne machen, Infos beschaffen. Natürlich wurden die Ergebnisse aus den Schul – bzw. Pflanzgruppen immer im Plenum vorgestellt.
Am ganzen Wochenende fanden weiter Diskussionen statt: Was wollen wir als Gruppe als nächstes machen? Was wollen wir mit plant for the planet als nächstes machen? Was soll die Aufgabe der Zukunftslobbyisten sein? Sollen wir ab jetzt nur noch Öko-„Tree-Shirts“ tragen?
Als ich beim Schreiben diese Artikels das Wochenende vergegenwärtigt habe, sind mir viele Bilder in den Kopf gekommen; die vielen Gespräche mit Gleichgesinnten, die Motivation die man dadurch bekommen hat, die Frisbeespiele auf der Wiese, die vielen Infos die uns der Gründer Felix Finkbeiner mit auf den Weg gegeben hat, die Diskussionen, die vielen Ideen/Pläne der anderen Gruppen und nicht zu vergessen der ganze Spaß, den wir zusammen hatten.
Am Sonntagabend kamen die fünf wieder in Hamburg an, etwas müde, etwas krank, aber sattgegessen an Schokolade und vollgetankt mit Plänen.

Bilder folgen!

Jule Schnakenberg